Fürchte nicht die Enge des Hauses, fürchte vielmehr die des Herzens. – Vietnamesisches Sprichwort

Nach den vielen Eindrücken die wir in Saigon, Hue, Hoi An und dem Mekong Delta gesammelt hatten (falls ihr es verpasst haben solltet, könnt ihr es in unserem ersten und zweiten Blogeintrag nachlesen), war es Zeit ein paar ruhigere Tage zu verbringen. Deshalb entschlossen wir uns für die letzten Tage unserer Reise auf die Insel Phu Quoc zu fliegen, um dort am Strand ein bisschen zu entspannen (so war zumindest der Plan von Marie). :-)

Phu Quoc wird in allen Reiseführern und Foren als wahres Paradies beschrieben. Und wir wurden nicht enttäuscht: Es gibt sie hier noch die unberührten, einsamen Sandstrände, feinen Sand und kristallklares Meer. Unser Herz machte einen Sprung als wir das sahen!

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Das einzige Problem war: Auf der Inselkarte, die wir im Hotel bekamen, waren so viele schöne Strände eingezeichnet, die wir natürlich auch alle sehen wollten. Also schmissen wir unseren Plan von ruhigen Faulenzertagen am Hotelstrand über den Haufen, mieteten uns ein Moped und machten uns über staubige Sandstraßen auf den Weg die Insel zu erkunden.

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Und es hat sich wirklich gelohnt! Das Fahren war ein riesen Spaß, auch wenn uns nach dem ersten Tag der Popo etwas weh tat. :-) Michael hat sich zu einem grandiosen Off-Road Fahrer entwickelt – er hat es am Schluss nur mehr mit Schulterzucken hingenommen, wenn das Hinterrad den Halt verloren hat. Und Marie wurde Expertin in „im Fahren am Moped Fotos machen“. Wir merkten auch ziemlich schnell, warum alle Vietnamesen beim Fahren Mundschutz tragen. Der Staub ist nicht zu unterschätzen. Deshalb haben wir uns dann auch zwei dieser schicken Teile gekauft (man beachte das Muster auf dem Mundschutz! :-)).
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Ein Moped ausborgen können wir definitiv empfehlen. Der Verkehr ist bei weitem nicht so schlimm, wie am Festland. Und neben unberührten Stränden, sieht man auch viel vom Leben auf der Insel. Und wenn es zu warm wird, kann man einfach ein Stück Richtung Strand fahren und ins Meer springen. Herrlich!

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Auf Phu Quoc ist der Wirtschaftswachstum noch viel deutlicher sichtbar, als am Festland. Kilometerlang wird hier gebaut. Die auf den Baustellen aufgestellten Tafeln lassen erkennen, welche riesigen Hotelanlagen hier geplant werden. Ob wir unsere unberührten Strandabschnitte in 2 Jahren wiederfinden würden?

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An unserem letzten Abend auf Phu Quoc hatten wir das Glück Fischern bei ihrer täglichen Arbeit bei Sonnenuntergang zusehen zu dürfen. Das war wirklich ein krönender letzter Abend auf dieser wundervollen Insel!

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Jeder wundervoller Urlaub geht irgendwann zu Ende. Vietnam wir werden dich vermissen und uns gerne immer wieder zurückerinnern.

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Bis bald,
Marie und Michael
PS: Michael hat die Tage auf Phu Quoc genützt und auch ein kleines Fotoshooting mit seiner lieben Frau am Strand gemacht. Aber das werden wir euch ein anderes Mal zeigen! :-)

 

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